Tierschutzverein Tierhilfe Südbrandenburg e.V.

Fundraising Project

Projekt "Tierhaus" > Faktoren > BETEILIGUNG DER BEVÖLKERUNG / AKTEURSGRUPPEN

Beteiligung der Bevölkerung / Akteursgruppen

Die Zielgruppenarbeit bekommt ein neues Gewicht und mit der personellen Ausstattung des Tierschutzzentrums auch konkrete Ansprechpartner. Fünf Zielgruppen stehen für uns im Mittelpunkt: die Tiere, Familien, Kinder und Jugendliche, Menschen mit einer Behinderung sowie Senioren.

Im Vordergrund stehen für uns hilfsbedürftige Tiere, denen wir mit all der uns zur Verfügung stehenden Kraft helfen wollen.

Familien mit Kindern sollen in unserer Begegnungsstätte den ersten Anlaufpunkt sehen, wenn neuer tierischer Familienzuwachs in Planung ist. Ziel soll sein, die Familien dahingehend zu sensibilisieren, dass Tiere aus dem Tierheim oft sogar die bessere Wahl für ein neues Familienmitglied darstellen.

Jugendliche sollen frühzeitig den verantwortungsbewussten Umgang mit Tieren erlernen. Der immer mehr durch soziale Medien bestimmte Alltag wird durch unsere Angebote, z.B. das Übernehmen einer Patenschaft für ein Tier, attraktiver gestaltet. Die pädagogische Zusammenarbeit mit Tieren als resozialisierende Maßnahme für schwer erziehbare Kinder und Jugendliche gilt als erwiesen. Von der Betreuung über die Pflege eines Tieres sollen sich die Jugendlichen gemeinnützig engagieren und gegenseitig Erfahrungen austauschen. Wir ermöglichen ihnen ein Praktikum zur Vorbereitung und als Einstieg in das Berufsleben. Mit den Aufgaben sollen ihr Einfühlungsvermögen, ihre Belastbarkeit sowie ihr Verantwortungsbewusstsein sicher geschult werden.

Seniorenwohnsitze verzeichnen in den letzten Jahren enormen Zulauf. Oft entsteht hier eine Vereinsamung der Menschen, weil sie aus dem Berufsleben schon lange ausgeschieden sind und manche deshalb das Gefühl überkommt, nicht mehr genügend gefordert und gebraucht zu werden. Unsere Begegnungsstätte soll diesen Menschen wieder zu einer Aufgabe verhelfen. Es ist erwiesen, dass der Umgang mit Tieren körperliche, seelisch geistige und soziale Kräfte mobilisiert. Die Tiere binden die älteren Menschen wieder an das Leben, lieben hingebungsvoll und geben ihnen Halt.

Für Menschen mit einer Behinderung gilt das ebenso. Denn während bei gesunden Menschen oft eine Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme besteht, kennen Tiere diese Vorbehalte nicht. Sie verschenken ihre Zuneigung vorbehaltlos ohne Rücksicht auf Äußerlichkeiten. Und genau an diesem Punkt möchten wir mit unserer Vereinsarbeit ansetzen.

Eine  ehrenamtliche  Tätigkeit,  eine  Patenschaft  oder  das  Übernehmen  einer  Pflegestelle der genannten Zielgruppen, fungieren als Multiplikator für das Tierzentrum und stärken das Gemeinschaftsgefühl der Region. Die Ziele des Tierschutzzentrums werden mit sehr großem Engagement der Vereinsmitglieder umgesetzt. Da allerdings der Verein dieses ambitionierte Vorhaben nicht ohne Hilfe realisieren kann, ist die Einbeziehung von Ehrenamtlichen, Auszubildenden und Investoren sowie freiwilligen Helfern unerlässlich.