Tierschutzverein Tierhilfe Südbrandenburg e.V.

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BETREIBERKONZEPT

Sollten sie weitere detaillierte Informationen zur Darstellung erster Kalkulationen hinsichtlich Einnahmen-/ Ausgabenaufstellung bezüglich der Rentabilität unseres Vorhabens wünschen, wenden Sie sich bitte direkt an uns.

Betrachtet worden sind alle Teilbereiche des Nutzungskonzeptes unter Berücksichtigung der jeweiligen Auslastung mit dem zu erwartenden Gewinn. Dagegen gerechnet werden die entstehenden Ausgaben bezüglich der Aufwendungen für Personal, Material, Futter sowie die laufenden Betriebskosten. Anhand erster Kalkulation ist erkennbar, dass sich das geplante Tierschutzzentrum bei einer Auslastung von 80% finanziell selbstständig tragen kann.

Als Unsicherheitsfaktor in dieser Kalkulation sind die sogenannten Fundtierverträge zu beachten. Als Fundtiere werden Tiere bezeichnet, die üblicherweise vom Menschen gehalten werden und nicht mehr in dessen Besitz sind. Laut des BGB (§ 966 Absatz 1 sowie § 967) gibt es für diese Tiere die sogenannte Verwahrungspflicht. Das Bundesland Brandenburg hat diesbezüglich keine Gesetzgebung, welche die Versorgung und Betreuung von Fundtieren auf finanzieller Ebene regelt. In anderen Bundesländern werden beispielsweise 1,00 EUR pro Bürger im Jahr erhoben, um die Versorgung der Fundtiere sicher zustellen. Diese Regelung erfolgt heterogen, teils über eine Richtlinie oder einen Erlass seitens der Gemeinde.

Einen weiteren Unsicherheitsfaktor stellt die Einnahmequelle aus Spenden dar. Diese Summe lässt sich nur anhand von Erfahrungswerten im Laufe der Zeit genauer kalkulieren.

Die Personalkosten sind ebenso noch nicht genau abschätzbar, da diese in Abhängigkeit zur Auslastung der Begegnungsstätte stehen. Die Nachfrage und Resonanz muss getestet werden, um exakte Zahlen veranschlagen zu können. Ferner ist unsere Intention die Beschäftigung ehrenamtlicher Bürger und Paten, um die Personalkosten möglichst gering zu halten.

Auch versuchen wir, für eine rentable Umsetzung unseres Projektes verschiedenste Fördermittelrichtlinien zu überprüfen und entsprechende Mittel zu beantragen. Beim Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz in Potsdam gab es die erste positive Resonanz mit Bezuschussung auf unsere Anfrage zur finanziellen Unterstützung der Kastration freilebender Katzen.